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Dienstag, 15. Januar 2019

Warum wachen wir Mitte in der Nacht auf?

Wenn wir leiden - seelisch oder körperlich - versuchen wir mit jedem Preis uns von den Schmerzen zu trennen, als seien nicht unsere. Wir denken, dass sie uns stören. Wir denken nie darüber, dass sie uns im Grunde sogar helfen. Wie zum Teufel können mir die Schmerzen helfen?! Dadurch, dass sie mich zwingen, mich wahrzunehmen! Oft ist der Fall so, dass sie mich zwingen, mich selbst kennenzulernen, wäre ich nicht total ein Dummkopf und ein kraser Ignorant!
Wir lassen uns nicht nur allzu gerne ablenken, aber wir suchen sogar Ablenkung. So vergeht die Zeit und wir vergraben illusorisch unsere Schmerzen. Bis sie doch einen Weg findet, unsere Aufmerksamkei auf sie voll und ganz zu lenken. Die Schmerzen sind lebendige Geister und sind doch intelligenter und schlauer als wir sind.
Dann kommt die Nacht oder eine Nacht, wir schlafen ein und dann plötzlich werden wir "von Nichts" aus dem Schlaf zerissen! Die Schmerzen sind so laut und so groß, dass sie uns aufwecken. Wieso das?!
Künstler: Anka Berger, 2018
Weil im Schlaf wir nur mit uns alleine bleiben. Die Gedanken kommen zur Ruhe und die Schmerzen, die eigentlich tagsüber immer vorhanden waren, machen sich jetzt in der Stille bemerkbar. Es gibt keine Ablenkung mehr.
Existenz- oder sonstige Ängsten, die unser Leben zerstören, sind genau wie die Schmerzen. Wir verschieben sie täglich und geraten in einem Prozess der Ignoranz und der ewigen Verschiebung, aber die sind da, in uns, und sie bleiben dort so lange, bis wir sie annehmen, analysieren und sie ins Gespräch bringen. Es ist so, genau so, wie eines der Lebensprinzipien: Du bekommst so lange die gleiche Aufgabe, bis du sie verstehst und richtig machst.
Ablenkung wird, wie alle es wissen, absichtlich laut und farbig gemacht und deswegen robotisieren wir uns und verhalten uns wie unmenschlichen Wesen uns und anderen gegenüber (Mass-Media unter all ihren Formen und Kanälen und ich, als ehemalige Journalistikstudentin, die vor Jahren ohne Fernseher und Radio kaum leben konnte, genieße mein Leben ohne Mass-Media seit mehreren Jahren in vollen Zügen und ich kann nur behaupten, dass die Lebenqualität sich verbessert hat!)
Künstler: Anka Berger, 2018
Die gute Nachricht ist, das wir es lernen können, unser Leben tatsächlich wertvoll zu leben. Wir können lernen, den DJ aus unserem Gehirn zum Schweigen zu bringen. Wir können lernen, unsere Gedanken zu verwalten und zu kontrollieren, statt uns dauern von ihnen kontrolliert und manipuliert zu lassen.

Wenn du deine Ängsten wahrnimmst - es geht meistens um Verlustängsten, etwas oder jemanden zu verlieren -, nur dann kannst du damit arbeiten. Wenn du Angst jemanden zu verlieren hast, die-/derjenigen geht verloren, weil du einfach energetisch dies übermittelst. Das Universum schläft nie. Er beobachtet deine Energiefelder und erfüllt dir deine Wünsche. Auf dieser Weise habe ich im Leben Jobs, Freunde, Eigentum und schließlich mich verloren. Für immer. Dadurch musste ich lernen, mich vor Nichts mehr zu fürchten, denn .... ich habe nichts mehr zu verlieren. Und, nachdem du dich mehrere Male im Leben verlierst, kommt später einen Zeitpunkt, wenn du dich gar nicht mehr verloren kannst. Und das heißt, du hast es geschafft. Du hast wieder Vertrauen. Zuerst in dir selbst. Dann in das Universum, dass er genau weißt, wie man Ordnung ins Chaos bringt. Und dann hast du Vertrauen in anderen, die auf deinem Lebensweg so hin- und her durchkreuzen. Und dabei ist bestimmt jemand, der/die bleibt, wenn du bereit bist. Selbstzerstörung löhnt sich nicht. Nie. 

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