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Samstag, 20. Februar 2016

endlich bisschen frische Voralpen-Luft schnappen ....

Endlich raus .... na ja, aus der Wohnung ins Auto, dann eine Stunde durch Felder - keine Mautstrassen diesmal! - gefahren, 3 Stunden im Seminarraum gesessen und wieder eine Stunde zurückfahren, ebenfalls über die Felder.
Ein erstes Gefühl einer bestimmte Freiheit ...... auch wenn ich mich noch nicht frei fühle, wieder raus und wieder ein bisschen Luft schnappen und Sonne sehen und Grünes, Braunes bewundern .... es ist doch etwas, wenn man so schwer krank ist, oder?
Die letzte Woche war nur Schmerz und Leiden, Schlaf und Fieber, fast kaum Essen und einen gedankenlosen Gehirn .... das mit dem "gedankenlosen Gehirn" tat gut.
Ich kam am Samstag abend aus Bukarest mit dieser Krankheit in der Tasche und landete hier mehr tod als lebendig. Sonntag war eine Ganztagskrise und spät am Abend kam der Hausarzt.
Nach einer Woche steht die Lage nicht so gut, aber viel besser als vor einer Woche. Seit zwei Tagen habe ich das Bett verlassen und bewege mich durchs Haus, obwohl mühsam. Nachts bin ich meistens hungrig und esse eine Kleinigkeit, zum Glück gibt es immer etwas schon vorbereitet :-)
Ich musste heute zu den letzten Termin für die Triathlon-Kampfrichterschulung in Sankt Pölten. 
Das war gewaltig .... aufzustehen, mich anzuziehen, eine Stunde schnell fahren (durchs Felder, da ich die Autobahn vermeiden habe) und dort 3 Stunden dabei zu sein ..... wirklich gewaltig, besonders weil ich seit gestern auch einen sehr starken Rippenschmerz habe, als sei wegen Hustenbelastung fein gebrochen .... es tut teuflisch weh! Und wenn jemand wie ich das sagt, der sich mit dem Schmerz seit Jahren befreundet hat, dann heisst es wirklich: es tut teuflisch weh!!
Mein Traum, hier zu kommen und dann mehr oder weniger direkt auf einer Schipiste einige Tagen zu genießen scheint in Eimer gelanden zu sein .... obwohl ich die Hoffnung noch nicht aufgebe, vielleicht gibt es gute Schnee auch in 3-4 Wochen, extra für mich, da die Bergen doch nicht mehr so weit entfernt sind :-)

Donnerstag, 18. Februar 2016

Training oder Pause? Sei vernünftig!

Es geht mir weiterhin so schlecht .... Bin seit eine Woche fast ans Bett gefesselt und die Hustenanfällen machen mich fertig .... aber heute konnte ich bisschen durchs Haus spazierengehen und ein paar Minuten sogar im Internet surfen .... 

Als ich dachte, ich kriege meinen Wiederkehr ans ernsten Training im Griff, so wurde ich krank ... aber wie! Zumindest diese Lektüre steigt meinen Optimismus ein bissl :-)

Siegerin des IRONMAN Kalmar-Sweden, zweiter Platz beim IRONMAN 70.3 South Africa 2016 – Astrid Stienen ist nicht nur eine sehr erfolgreiche Profi-Triathletin. Die 36-Jährige ist auch Ärztin und weiß was zu tun ist, wenn Grippe und Erkältung zuschlagen.

#1 Sei ehrlich mit dir selbst 
Nimm Erkältungen und Fieber ernst und sei ehrlich in der Beurteilung wie heftig sie sind. Eine laufende Nase ist normalerweise nicht gesundheitsgefährdend. Das Training regt vielmehr die Blutzirkulation im gesamten Körper an und damit auch die Schleimhäute. Athleten, die in guter körperlicher Verfassung sind können mit leichtem Schnupfen sogar laufen gehen, aber sie sollten es sehr langsam angehen lassen. Entspann' dich und bleibt im GA1-Bereich. Das gilt allerdings nicht für Husten. Husten bedeutet, dass ein Infekt in den tieferen Atemwegen sitzt und in dann sollte man nicht trainieren. Wenn man nur etwas erkältet ist, kann man auch auf Stretching ausweichen, aber wenn deine Muskeln und Gelenke schmerzen, leg dich lieber hin und ruhe dich aus. Das Gleiche gilt für schwere Erkältungen und Fieber. Man muss auf seinen Körper hören und ehrlich mit sich selbst sein. Der Körper sagt einem, wann er Ruhe und Zeit zum Erholen braucht. Belüge dich nicht selbst: Medikamente zu schlucken kann die Symptome lindern, aber du bist noch immer krank. Wenn du zu früh wieder mit dem Training beginnst, kannst du die Infektion verschleppen. 
#2 Nimm dir Zeit 
Wenn du nur leicht erkältet bist, kannst du mit dem Training wieder anfangen, sobald die Symptome verschwunden sind. Wenn du Fieber oder Grippe hattest, solltest du dir noch ein paar fieberfreie Tage Pause gönnen. Zu viel oder zu intensiv zu trainieren kann dein Immunsystem weiter schwächen und das Risiko für Zweitinfektionen steigt. Eine der gefürchtetsten Folgen ist die Herzmuskelentzündung, die lebensgefährlich werden kann. Aber es können auch „versteckte“ Entzündungen entstehen, wenn der Infekt nicht komplett ausgeheilt wird und der Körper durch Training zu sehr geschwächt ist. 
#3 Sei vorbereitet 
Wie jeder andere auch, sollten sich Triathleten laut den Empfehlungen der jeweiligen Gesundheitsbehörden impfen lassen. Außerdem empfehle ich Indikationsimpfungen für Athleten mit erhöhtem Infektrisiko, zum Beispiel Gruppe oder FSME. Besonders, wenn du in Endemiegebiete reist, solltest du dich zum Beispiel auch gegen Hepatitis A und Gelbfieber impfen lassen. Plane den Impfzeitpunkt sorgfältig, sodass er in eine Ruhephase fällt, denn Impfungen können Nebenwirkungen haben. Sie sollten spätestens zwei Wochen vor einem Rennen gemacht werden. 
#4 Ruhig bleiben 
Training ist wichtig, aber sich auszuruhen und komplett zu genesen ist noch wichtiger. Wenn man krank ist und nicht nach Plan trainieren kann, sollte man ruhig bleiben und positiv denken! Ich weiß, das ist nicht leicht, aber man muss seinem Körper die Zeit geben, die er braucht, um wieder ganz gesund zu werden. Nutze die Zeit, um Dinge zu machen, für die du normalerweise keine Zeit hast: Mentaltraining, sich den Streckenverlauf anschauen und so weiter. Oder gucke einfach einen Film, lies ein Buch, tue, was auch immer dich glücklich macht (außer Schwimmen, Rad fahren und Laufen). Du wirst bald merken, dass deine Form nicht verloren ist, wenn du für ein paar Tage aussetzt. 
#5 Bleibe vernünftig 
Fange nicht einfach da wieder an wo du aufgehört hast! Beginne sehr langsam wieder mit dem Training und steigere dich behutsam. Der Körper sendet Signale, höre auf sie. Manchmal reichen drei bis fünf Tage, um wieder da zu sein, wo man vor der Krankheit war, manchmal braucht der Körper bis zu zehn Tage, um wieder auf dem Level wie vorher Leistung bringen zu können.

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